Btooom! im Test

Anime Review: Btooom! angeschaut

Ich habe es endlich geschafft! Ich weiß gar nicht nach wie vielen Jahren ich es endlich geschafft habe den Anime „Btooom!“ zuende zu gucken. Letztendlich ist dann doch der Tag gekommen, als ich die letzte Episode an meinem Laptop aufgerufen habe.

Nun möchte ich euch gerne davon berichten. Wie ich den Anime fand, worum es in diesem geht – genau das werdet ihr in diesem kleinen Artikel zu Btooom! erfahren.

Mit 12 Episoden gehört die Serie zu den etwas kürzeren Animes. Ich persönlich finde dies nicht unbedingt schlimm, da ich meistens eh kaum Zeit habe, um mich mit längeren Animes zu befassen. Daher bin ich auch eher ein Fan von weniger Episoden.

Wie dem auch sei.

Vor ein oder zwei Jahren, ich weiß es nicht mehr genau, fing ich an mir den Anime anzugucken. Damals noch hatte ich von Kazé ein Rezensionsexemplar der ersten Bluray bekommen. War schon damals begeistert, auch wenn sich dies etwas in Grenzen hielt. Die Idee fand ich letztendlich aber sehr gut, die Umsetzung war auch einigermaßen okay, wobei man sicherlich hier und da etwas verbessern könnte.
Aber ich will mich an diese kleinen Mängeln nicht stören lassen, denn im Nachhinein war es doch ein Anime den ich gerne geguckt habe.

In diesem Artikel werde ich natürlich versuchen nicht zu spoilern. Also keine Angst, ich verrate nichts, was nicht offensichtlich ist.

Darum geht es in Btooom!

In dem Anime geht es um das gleichnamige Spiel Btooom!. Der Protagonist, welcher auf den Namen Sakamoto Ryuuta hört, ist 22 Jahre alt, arbeitslos und lebt noch bei seiner Mutter. Er selber verbringt die ganze Zeit nur in seinem Zimmer mit dem bereits genannten Kampfspiel und hat es somit auch unter den besten Spieler der ganzen Welt geschafft.

Btooom!Irgendwann wacht Ryuuta auf, befindet sich allerdings nicht mehr in seinem Zimmer, sondern auf einer Insel. Erinnerungen hat er jedoch nicht, er weiß nicht wie er auf diese Insel gekommen ist, wer ihn dort hingebracht hat.
Schnell machte er sich auf der Suche nach weiteren Leuten auf der Insel. Als er dann jemanden begegnete und ihm zurief, warf dieser eine sogenannte BIM-Bombe entgegen, welche dem Protagonisten nur aus seinem Spiel kennt.

Schnell musste er entsetzt feststellen, was auf dieser Insel geschieht, ist eine reale Version seines geliebten Spiels Btooom.

Er und viele weitere Menschen sind auf dieser Insel verschleppt worden und werden nun gefangen gehalten und wenn man meint es könnte nicht schlimmer kommen, werden alle dazu gezwungen das Spiel mitzuspielen. Ob man will oder nicht scheint dabei egal zu sein, denn nur die die das Spiel gewinnen, kommen von der Insel hinunter.

Um als Gewinner von der Insel zu kommen muss man Chips sammeln, welche jedem Spieler in die Hand gepflanzt wurde. Um letztendlich daran zu kommen, muss man denjenigen töten.

Btooom!Man erfährt recht früh, sind ja auch nur 12 Episoden, wieso gerade die Personen ausgewählt wurden. Anscheinend brachte man nämlich nur Spieler auf die Insel, welche von irgendeiner Person gehasst werden. Denn durch einen Brief, wo man eine Person angeben konnte die man los werden möchte, traf man die Entscheidung.

Während des Animes sieht man auch die Verantwortlichen für das ganze Spiel. Aber okay, ich will nicht zu viel verraten, am besten guckt ihr euch den Anime selber einmal an.

Weitere Angaben zu Btooom!

Der Anime erschien am 29.09.2012 in Japan und lief bis zum 20.12.2012. In Deutschland wird der Anime von Kazé veröffentlicht, dies geschah am 29.11.2013 und ging bis zum 28.03.2014. Insgesamt gibt es 4 DVD / Bluray Boxen. Der Anime ist natürlich schon abgeschlossen und beinhaltet genau 12 Episoden, was recht wenig ist. Wer also auf kürzere Animes steht, kann hier gerne zuschlagen.

Btooom! SammelschuberAllerdings sollten wir ganz kurz auf das Wörtchen „abgeschlossen“ zusprechen kommen. Denn wirklich abgeschlossen ist die Geschichte nicht. Wer den Manga liest weiß genau das 12 Episoden viel zu wenig ist, um die komplette Story reinzupacken.
Ich selber habe den Manga leider nie gelesen, werde aber wohl damit anfangen. Nur es ist halt so, dass der Anime abgeschlossen, die Story jedoch offen ist. Das bedeutet Btooom! hat kein richtiges Ende. Im Anime wird dies zwar als Ende, mehr oder weniger, dargestellt aber es dem ist nicht so.

Dies fand ich doch sehr schade. Ich hätte mir schon gewünscht, wenn es ein richtiges Ende gegeben hätte. Ein weiteres Problem ist, dass es keine Fortsetzung geben wird. Somit ist man gezwungen den Manga weiterzulesen. Was das Ganze nun soll, weiß ich selber nicht.

Achja, um auch das kurz erwähnt zu haben. Die deutsche Synchronisation ist erstaunlicherweise sehr gut!

Mein Fazit zum Anime

Was soll ich da noch großartig zu sagen? Im Grunde finde ich den Anime sehr gelungen. Ich mag die Idee dahinter sehr, die Umsetzung ist auch ganz okay. Naja, eigentlich ist diese sogar ziemlich gut. Aber gut.

Mein einziges Problem liegt wohl eher darin, dass der Anime nicht wirklich abgeschlossen ist. Okay, der Anime ist eigentlich abgeschlossen, allerdings ist das Ende eher doof als cool. Der Manga läuft ja noch weiter, wieso also keine Fortsetzung? Wäre das zu viel verlangt? Kam der Anime nicht gut an? Schade eigentlich, ich mochte ihn.

Bis zur 12. Episode zumindest.

Dennoch fand ich ihn bis dahin sehr gelungen und eine kleine Romanze war ebenfalls vorhanden. Ja, ich mag Romanzen in Animes und Mangas! Auch der Zeichenstil gefiel mir sehr gut, weil dieser nicht so spitz war (mag das irgendwie gar nicht). Ebenso gefiel mir auch das Opening und das Ending. Wirklich gut gemacht, auch von der Musik her.

Btooom

Ihr könnt euch Btooom! ja mal angucken.

About Shukon

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ich bin Dennis, der Autor dieses Blogs. Im Internet kennt man mich als Shukon.
Ich schreibe hier über alles, was mich so interessiert. Von Anime/Manga bis hin zu Games, Serien und Büchern ist hier eigentlich alles zu finden.

Der Blog läuft also ganz unter dem Motto „Alles, was den Autor interessiert.“ Ich wünsche dir viel Spaß auf meiner Seite und vielleicht lässt du ja einen Kommentar da!

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