Persona 5 - vorab Fazit

Persona 5 – Mein vorab Fazit zum Spiel

Ein Spiel zu bewerten, welches man nur vom Hören kennt, von dem man noch gar nicht so lange weiß, ist sicherlich nicht einfach. Die Vorgänger sind mir recht unbekannt, habe ich nie gespielt.

Ich weiß das es diese gibt, aber worum es in den vorherigen Teilen geht, kann ich nicht beantworten. Mir wurde jedoch gesagt das man kein Vorwissen benötigt um dennoch Spaß mit dem Spiel zu haben und ich es doch ruhig mal ausprobieren sollte.

Nichts leichter als das, schon habe ich mir am nächsten Tag das Spiel gekauft und direkt mal angetestet. Dabei liegt Persona 5 keine Minute im Laufwerk meiner PlayStation 4, kann ich schon was Positives feststellen. Dabei habe ich es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht angespielt gehabt.

Das Spiel besitzt keinen Day One Patch. Ein Game, welches in der heutigen Zeit ohne Day One Patch auskommt, Wahnsinn! Dass ich das nochmal erleben darf. Klar, früher war das normal, da gab es keine Patches. Nur in der heutigen Zeit ist dies schon Standard, zu jedem Spiel gibt es einen Patch zum Release, welcher noch weitere Fehler ausbessern soll, welche man vor Release nicht mehr entfernen konnte.

Und außerdem: Ich habe noch nicht mal mitbekommen ob sich das Spiel überhaupt auf meiner Ps4 installiert hat.

Persona 5 ist garantiert kein Mainstream

Persona 5 gehört sicherlich nicht zu den 08/15 Spielen, welche jedes Jahr aufs Neue erscheinen.

Ja, die Rede ist von Call of Duty, Fifa oder sonstige Games. Hier spricht man eine ganz andere Zielgruppe an. Auf Persona 5 muss man sich einlassen und natürlich spielen auch hier andere Aspekte eine wichtige Rolle. Zum einen sollte man japanische Rollenspiele mögen, eine Abneigung gegenüber Animes ist auch nicht gerade positiv und wer nicht viel lesen möchte sollte am besten gleich einen großen Bogen machen. Denn Genre typisch gibt es hier viel Text zum Lesen, wobei Persona 5 noch mal krasser ist, als manch anderes JRPG das ich kenne.

Bevor ich jetzt weiter über das Spiel rede, sollte ich eventuell erwähnt haben, dass ich das Spiel noch nicht lange gezockt habe. Höchstens fünf Stunden. Das ist in diesem Spiel so gut wie nichts, wenn man bedenkt das man hier ca. 100 Stunden braucht um das Spiel durchzuspielen, vermutlich sogar noch mehr. Aber dennoch, meine ersten Eindrücke möchte ich nicht verheimlichen und ich muss diese unbedingt niederschreiben. Es geht nicht anders!

Ach – wusstest du übrigens, dass das Spiel eines der längsten Tutorials überhaupt besitzt?

Nein?

Na, jetzt schon! Ich kenne wen der hat selbst nach 20 Spielstunden immer noch Meldungen mit Tipps und Erklärungen.

Indem Spiel tauchen wir auf jeden Fall in die Rolle eines jungen Studenten ein, welcher auf Bewährung ist und zu Unrecht angeklagt wurde. Er half einer Frau, die von einem Mann belästigt wurde, welcher sie anscheinend vergewaltigen wollte. Dabei stürzte der Mann und verletzte sich, worauf hin unser Protagonist angezeigt wurde. Daraufhin sollte er die Schule wechseln und in Tokyo auf eine Schule gehen.

Schnell wird einem klar, dass er nicht besonders geliebt wird und so schnell wohl auch keine Freunde finden wird. Na gut, jeder wäre erstmal skeptisch gegenüber jemanden der auf Bewährung frei durch die Gegend läuft.

Irgendwann bemerkt er zum ersten mal eine merkwürdige App auf seinem Handy, welche er sofort löscht. Allerdings taucht diese immer wieder aus neue auf, was das wohl zu bedeuten hat?

Persona 5 kann mich selbst in den ersten Minuten begeistern

Wie schon erwähnt kann ich noch nicht viel zur Story sagen, außer halt den Anfang, welchen ich gerade eben angerissen habe. Ich spiele ja erst ein paar Stunden, was für dieses Spiel relativ wenig ist.

Ich muss gestehen, es war mein erstes Mal. Ich spiele zwar sehr gerne JRPG, aber Persona 5 ist dann doch schon wieder was ganz anderes, als ein Final Fantasy oder Tales of – um mal einen Vergleich zu nennen. Und genau das gefällt mir an Persona 5 so gut, es ist anders – anders als die Spiele die ich sonst spiele.

Ich war ja am Anfang sehr skeptisch, weil das Spiel (leider) nur auf Englisch erhältlich ist. Und halt auf japanisch – aber hierzulande eben mit englischem Untertitel. Mit deutschem Text wäre halt schon was Feines gewesen, aber man kann eben nicht alles haben.
Also muss ich mich damit zufrieden geben, zumal es sich halt wirklich lohnt.

Allein, als ich zu Beginn aus der Bahn gestiegen bin und dann mich frei bewegen konnte, zumindest so frei wie es das Spiel zulässt. Man sollte hier auf jeden Fall kein Open World Spiel wie Horizon, Zelda oder Witcher erwarten. Aber das braucht das Game auch gar nicht.

Dieses Gefühl, welches ich hatte, als ich dann in Tokyo durch die erste enge Gasse gelaufen bin, auf der Suche nach meinem neuen Zuhause, war super. Man merkte hier schon das man viele Möglichkeiten hat. So viel Liebe zum Detail, man kann fast überall rein – und es sieht halt auch nicht schlecht aus.

Zudem ist die Stadt richtig belebt, viele Bewohner laufen durch die Gassen, mit vielen kann man reden, man kann deren Gespräche belauschen und vieles mehr. Und das war halt nur der Anfang des Spiels, nichts wildes, nichts großartiges. Ich lief im Grunde nur durch eine Gasse, sprach mit einem Polizisten und belauschte ein Gespräch zwischen zwei Mädchen. Ja – Stalker Shukon hat Tokyo erreicht, gebt acht!

Und dann war es letztendlich so weit. Nach einer guten halben Stunde durfte ich Bekanntschaft mit dem Charakter machen, welcher mich bei sich aufnimmt. Auch dieser scheint skeptisch zu sein und traut uns wohl jedes Verbrechen zu. Wie oft er sagte das ich kein Blödsinn bauen soll. Aber mal im Ernst! Die Gespräche sind toll, die Synchro sowieso (habe bis jetzt nur die englische gehört). Es macht Spaß sich durch die Texte zu lesen und dann darauf zu antworten – aber vorsichtig! Man sollte darauf achten was man antwortet. Also, sag nichts Falsches, es könnte eventuell Auswirkungen haben. Je nachdem wie man antwortet ist auch die Reaktion von dem jeweiligen Charakter. Aber wie schon gesagt, es macht Spaß sich durch die Texte zu klicken und einfach auch nur die Atmosphäre des Spiels zu genießen.

Okay, die Atmosphäre ist nicht wie auf einem Ponyhof. Hier ist es schon sehr düster, vor allem schon wegen den Themen die das Spiel behandelt. Vergewaltigung, wie oben schon angesprochen, ist ein großes Thema in diesem Spiel. Aber dennoch, die Atmosphäre kommt schon in der ersten Minute gut rüber. Und der Soundtrack ist sowieso gottgleich.

Schlusswort

Für jemanden wie mich, der Persona noch nie gespielt hat, ist es mal was komplett Anderes. Aber es ist eine schöne Abwechslung zudem, was ich sonst oder zurzeit zocke.

Ich habe mich seit der ersten Minute in das Spiel verliebt. Ja, es ist englisch – aber kein schweres englisch, man versteht es recht gut und es lohnt sich auch. Die Gespräche sind super, die Grafik gefällt mir auch sehr und die Atmosphäre kommt gut rüber. Vor allem der Soundtrack ist ein Meisterwerk.

Ich kann die Kritiker verstehen die dem Spiel teilweise sogar volle Punktzahl gegeben haben. Es ist einfach grandios. Zwar kann man sich darüber beschweren das es sehr lange braucht, bis es endlich mal Fahrt aufnimmt und sich auch endlich mal mehr wie ein Rollenspiel anfühlt, aber dennoch fand ich das Spiel bis jetzt sehr interessant und ich freue mich schon drauf endlich weiterzocken zu können.

About Shukon

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ich bin Dennis, der Autor dieses Blogs. Im Internet kennt man mich als Shukon.
Ich schreibe hier über alles, was mich so interessiert. Von Anime/Manga bis hin zu Games, Serien und Büchern ist hier eigentlich alles zu finden.

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