Weihnachten ist nun wieder vorbei. Die einen freuen sich, die anderen sind traurig darüber das die Zeit wieder vorbei ist und man sich nun langsam wieder in das normale Leben einfinden muss. Ich gehöre wohl zu letzterem. Für mich ist Weihnachten eines der schönsten Zeiten im ganzen Jahr, das liegt vermutlich auch daran das ich sowieso ein Familienmensch bin, denn ohne Familie gehts’s bei mir gar nicht. Aber gut das soll jetzt nicht das Thema sein.

Ich habe, wer mich auf Twitter verfolgt weiß das sowieso schon, die Woche vor Weihnachten Xenoblade Chronicles 2 für die Nintendo Switch bekommen. Eine Konsole die von mir, leider zu unrecht, bis dato kaum bis gar keine Aufmerksamkeit bekommen hatte, aber dazu später in einem eigenen Artikel gerne mehr.

Ich habe nun das Wochenende genutzt und natürlich die Weihnachtstage, um Xenoblade Chronicles 2 anzufangen. Ich gehöre eher zu den Gamern, die sich viel Zeit lassen und meistens auch nicht Stundenlang am Stück an einem Spiel hängen, daher sind bis jetzt, in den vier Tagen ca. 20 Stunden zusammengekommen. Ja, nur 20 Stunden.

Ich finde aber dass das für eine Vorabmeinung sicherlich reichen sollte, um zumindest einen kurzen Einblick zu gewähren, wie ich das Spiel bis jetzt finde. Eventuell habe ich ja auch schon den ein oder anderen Punkt der mir überhaupt nicht gefällt.

Also, starten wir doch einfach mal.

Xenoblade Chronicles 2 – mein erstes Mal

Ja, mit dem zweiten Chronicles Teil der Xenoblade Reihe, starte ich so zu sagen mein ersten Versuche mit diesem Franchise.

Leider.

Ich hatte zwar damals den ersten Teil auf den 3DS zum Release angefangen, jedoch konnte mich dieser nicht lange halten, was vermutlich auch daran lag das es schwer ist auf solch einem kleinen Gerät, ein solch gigantisches Rollenspiel zu genießen. Ich konnte mir einfach nicht die Motivation nehmen. Sehr schade eigentlich, da man durchweg nur positives über das Spiel hörte.

So traue ich mich nun an Chronicles 2, welches Anfang Dezember exklusiv für die Switch erschienen ist.

Die Geschichte in Xenoblade Chronicles 2

Es ist schwer diese zusammenzufassen, ohne wirklich zu spoilern. Zumal ich jetzt nicht großartig viel zur Story erzählen kann, wobei eine kleine Zusammenfassung werde ich sicherlich zusammenbekommen, dies sollte kein Problem darstellen.

Für alle die gar nichts über die Story erfahren wollen, sollten hier vielleicht zur nächsten Überschrift scrollen.

Xenoblade Chronicles 2 - RexWir spielen in Xenoblade Chronicles 2 einen kleinen Jungen namens Rex, wie alt er nun wirklich ist – keine Ahnung, man weiß nur das er eine Vollbusige Pornodarstell … ähm, ich meinte Freundin an seiner Seite hat.

Die Bevölkerung leben nicht auf einem Kontinent, sondern auf sogenannten Titanen, im Grunde lebendige Wesen, welche aber auf ihrem Rücken ganze Städte hin und her tragen. Ziemlich beeindruckend.

Eines Tages wird Rex für einen Auftrag angeheuert, was er bis dato jedoch nicht wusste ist, dass sich auf dieser Mission sein Leben komplett ändern wird. So erweckt er, während der genannten Mission, Pyra – eine sogenannte Klinge, welche seinem Meister große Kräfte verleiht.

Mit ihr an der Seite, begibt sich Rex auf die Suche nach einem Ort, welchen es laut einer Legende geben soll, mit der Hoffnung das man Kriege somit beenden kann. Wieso, weshalb und warum erfährt man dann noch im Spiel, auch was die genauen Absichten sind, diesen Ort finden zu wollen.

Ob das nun alles so klappt, wie sich Rex das vorstellt, da bin ich auf jeden Fall mal gespannt.

Xenoblade Chronicles 2 – Gameplay und mehr!

Xenoblade Chronicles 2 - PyraWie man sicherlich schon von Screens hat feststellen können, unterscheidet sich dieser Teil vor allem vom Äußeren seiner Vorgänger. Man geht hier mehr in die Richtung Anime und alles ist auch etwas kindlicher gestaltet.

Naja, „Kindlicher“ – sofern man diesen monster Brüsten, die von jetzt auf gleich jemanden ohne Probleme ermorden können, keine Beachtung schenkt. Aber glaubt mir, ich habe es versucht – nur diese Dinger sind überall! Überall sage ich euch. Aber gut, man ist von den Japanern ein sehr fragwürdiges Design, was Charaktere angeht, mittlerweile gewohnt.

Also, kein Problem!

Ansonsten bietet das Spiel wirklich tolle Charaktere, welche auch alle auf ihre Art und Weise sympathisch sind und auch wirklich eine Berechtigung haben zu existieren. Bis jetzt hat mich noch keiner der Charaktere genervt.

Xenoblade Chronicles 2 - Atemberaubende WeltDie Welt ist wirklich atemberaubend, groß, schön gestaltet, bis ins kleinste Detail. Man findet an jeder Ecke neue Sachen, die Städte sehen sehr schön aus und es macht einfach Riesen Spaß durch die offene Welt zum latschen, wenn es da nicht dieses Problem mit dem verkackten Navi gibt.

Am oberen Bildschirmrand, direkt in der Mitte, befindet sich eine Leiste. In dieser sieht man Symbole, je nach dem wo man sich gerade befindet, welche Quest man aktiv hat, können hier auch mehrere Symbole angezeigt werden. Dies soll einem im Grunde zeigen, wo man lang muss. Ebenso wird einem angezeigt, mit einem Pfeil nach oben oder nach unten, ob man eine Ebene / mehrere Ebenen runter oder hoch muss. Schön und gut, wenn das Ganze in der Praxis ebenfalls so gut funktionieren würde, wie es sich anhört.

Leider ist dem überhaupt nicht so.

Xenoblade Chronicles 2 - dieses blöde Navigationssystem!Wie oft stand ich plötzlich am Abgrund und konnte nicht weiter, wie oft stand ich plötzlich vor einer Wand, welche mir das Leben zur Hölle gemacht hat. Im Grunde kann man diese Anzeige getrost ignorieren und nach Gefühl durch die Gegend streifen, so ganz unter dem Motte „es wird schon“. Echt, es ist nach einer gewissen Zeit nicht mehr so lustig, vor allem dann, wenn man nicht derjenige ist, welcher zugucken muss, sondern den Controller selbst in der Hand hält.

Die Aggressionen stark in dir sein werden.

Gut, dann hätte ich noch einen Punkt, denn die Switch kommt an einigen Stellen, so wie es mir scheint, an ihre Grenzen. Betritt man eine Stadt, eine etwas größere Stadt, so droppen die Frames fröhlich vor sich her und erreichen auch gerne mal einen enormen Tiefpunkt. Dies ist teilweise etwas störend, zerstört zwar das ganze Spiel als Komplettpaket nicht, aber dennoch kann es schon sehr nervig sein. Diese dezenten Ruckler sind aber nicht die ganze Zeit vorhanden, wenn man sich in einer Stadt aufhält, sondern nur wenn man gerade eine Stadt betritt. Nach wenigen Sekunden verschwinden diese auch schon wieder und alles fühlt sich wie sonst auch an.

Was man ebenfalls etwas bemängeln könnte, was allerdings Meckern auf hohem Niveau wäre, wobei dies sicherlich einige als störend empfinden könnten, ist das Gelabere mitten im Kampf.

Xenoblade Chronicles 2 - mitten im KampfKeiner der Charaktere kann auch nur eine Sekunde den Mund halten, während eines Kampfes. Die ganze Zeit müssen die Charaktere erzählen bzw. laut in den Kampf hineinrufen, was für eine Aktion der jeweilige Charakter gerade ausführt. Als würde nicht einmal rufen reichen, nein – immer und immer wieder. Dies kann auf Dauer etwas nervig sein und stark an die Substanz gehen, allerdings ist das im Grunde auch völlig typisch für Japanische Spiele. Entweder diese stöhnen einem die ganze Zeit ins Ohr beim Kämpfen oder reden ohne einmal Luft zu holen. 

Achja, eine Art Glücksspiel hat man ebenfalls in dem Spiel. Man kann mit einer Art Kristalle neue Klingen erschaffen. Mit etwas Glück sind sogar ziemlich seltene Klingen dabei. Man kann von diesem System halten was man möchte, immerhin wird hier kein In-Game Shop angeboten, wo man diese Kristalle mit echtem Geld kaufen kann.

Immerhin etwas.

Manch ein anderer Publisher hätte vermutlich genau dies versucht.

Fazit

Was kann ich also bis jetzt zum Spiel sagen?

Auch, wenn sich 20 Stunden wirklich nach viel Zeit anhören, ist es für Xenoblade Chronicles 2 ein Witz. Man kann in diesem Spiel locker das zehnfache dieser Zeit verbringen bis man wirklich die ganze Story durch hat. Zumindest dann, wenn man sich wirklich viel Zeit lässt.

Mit 20 Stunden hat man noch nicht mal ansatzweise die Hälfte von dem Game gesehen und im Grunde geht das Spiel auch erst nach knappen zehn Stunden richtig los.

Bis auf die Kleinigkeiten wie, Framedrops, wenn man Städte betritt oder dieses blöde Navi, welches versucht einen zu verarschen und das dumme Gerede bei den Kämpfen, ist es ein wirklich super Spiel. Es bietet nette Charaktere, mit teils fragwürdigem Design, wo man sich öfter mal fragt, wieso man sich für solch ein Design entschieden hat. Immerhin ist das Spiel ab 12.

Neben super Charaktere ist die Geschichte bis jetzt auch wirklich gut, das Gameplay ist ebenfalls toll, Kämpfe machen Spaß, die Gegend zu erkunden ist ebenfalls eine spaßige Angelegenheit.

Wer sowieso auf Rollenspiele aus Japan steht, der sollte auf jeden Fall zu schlagen. Eine Switch ist natürlich vorauszusetzen, da das Spiel auf einer anderen Plattform höchstwahrscheinlich nie erscheinen wird. Ebenso wird es ein Must-Have für alle Xenoblade Fans sein.

An dieser Stelle wünsche ich viel Spaß beim Zocken, denn ich werde der vollbusigen Lady nun wieder hinterherlaufen!

Über den Autor

Hey, ich bin Dennis, der Autor dieses Blogs. Im Internet kennt man mich als Shukon. Ich schreibe hier über alles, was mich so interessiert. Von Anime/Manga bis hin zu Games, Serien und Büchern ist hier eigentlich alles zu finden. Der Blog läuft also ganz unter dem Motto "Alles, was den Autor interessiert." Ich wünsche dir viel Spaß auf meiner Seite und vielleicht lässt du ja einen Kommentar da!

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Eine Antwort

  1. Michael

    Nach Final Fantasy 7 hat mich Xenoblade Chronicles X erst wieder so richtig begeistert. Alle Rollenspiele (offline) die ich dazwischen gespielt habe konnten da nicht mit halten. Auch Xenoblade Chronicles X ist so umfangreich, dass es Monate dauert zum Ende zu kommen. Ja, es gibt Leute die müssen arbeiten. 🙂

    Lustig war vor allem, dass die Rüstungen um so besser waren, je mehr Haut gezeigt wurde. Am besten noch mit schön durchsichtigen Stoff. Und natürlich konnte die Gruppe rein aus Frauen bestehen…

    Spielwelt, Waffen und Monster waren einfach Bombastisch!

    Antworten

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