Yona - Prinzessin der Morgendämmerung

Yona: Prinzessin der Morgendämmerung Band 1 – Manga Review

Man mag es kaum glauben, aber ich kam endlich mal wieder zum Lesen. Schon lange hatte ich jetzt kein Buch mehr in der Hand, einfach aus dem Grund, weil ich kaum Zeit finde mir mal in Ruhe ein Buch durchzulesen. Darunter zählen natürlich Manga und die sind ja im Grunde recht flott gelesen.

Dennoch.

Da ich aber nun letztens dann doch etwas Zeit gefunden habe, habe ich mir mal aus meinem Regal den Manga „Yona: Prinzessin der Morgendämmerung“. Nun möchte ich dir in einem kurzen Artikel erzählen, ob es sich lohnt den Manga anzufangen oder eher nicht.

Yona - Prinzessin der Morgendämmerung Band 1
Publisher Tokyopop
Genre: Actiondrama, Fantasy, Komödie, Romanze
Mangaka/s: Mizuho Kusanagi
Veröffentlicht: 05.08.2009 (Japan)
13.10.2016 (Deutschland)
ISBN 978-3-8420-3143-2

Yona: Prinzessin der Morgendämmerung – die einzige Prinzessin

Yona eine junge und hübsche Prinzessin, welche zu gleich die einzige Prinzessin des Königreiches Kouka ist. Sie lebt im Palast und hat demnach ein recht ordentliches Leben. An ihrer Seite befindet sich ihr Kindheitsfreund Son Hak, welcher zugleich auch ihr Leibwächter ist und dann gibt es da noch ihren Vater, den König. Dieser jedoch kommt gar nicht wie ein richtiger König rüber, er ist viel zu nett, viel zu Friedfertig und er hasst Gewalt, besonders jedoch hasst er Waffen.

Das alles sind natürlich keine besonders guten Eigenschaften für einen König, der ein ganzes Reich regieren soll. Mal davon abgesehen lässt er seiner Tochter alles durchgehen und erfüllt ihr jeden noch so großen Wunsch. Wobei es auch hier Ausnahmen gibt. So erlaubt es der König nicht das seine Tochter Waffen gebraucht und was noch viel schlimmer für die junge Prinzessin ist, die Liebe zu ihrem Cousin Soo-Won erlaubt er ebenfalls nicht.

An ihrem 16. Geburtstag soll sich ihr Leben aber schlagartig ändern, als sie ihren Vater aufsucht um noch einmal über ihn mit Soo-Won zu reden, vielleicht schafft sie es ja ihn umzustimmen, denn sie liebt ihren Cousin schon viele Jahre. Als sie jedoch ihren Vater fand, wurde sie Zeuge von etwas, was ihr ganzes Leben ändern wird …

Natürlich möchte ich an dieser Stelle nicht verraten was es ist, es soll schließlich spannend bleiben und naja, ich möchte ungern spoilern, falls ihr vorhaben solltet euch den Manga einmal anzugucken.

Ich selber hatte mir den Manga direkt zum Release geholt, bei uns in Deutschland gibt es diesen auch noch nicht so lange, wie es in Japan der Fall ist, hier ist dieser nämlich schon 2009 erschienen.

Yona: Prinzessin der Morgendämmerung – die Charaktere

Man hat hier viele verschiedene Charakter-Typen. Eine gute Mischung und bis jetzt kam auch noch kein Charakter vor, der mich irgendwie genervt hat, wo ich auch nur ansatzweise dachte – wieso es diesen überhaupt gibt? Alle Charaktere wurden gut in die Story eingefügt, von der man im Übrigen sehr viel schon im ersten Band mitbekommen. Es geht also direkt zur Sache ohne das man irgendwie einer Castingrunde durchlaufen muss, wo man alle Charaktere kennen lernt.

Yona ist mir sofort sympathisch gewesen, zum Glück ist sie keine überhebliche Prinzessin, die meint sie wäre was Besseres – denn hier haben wir genau das Gegenteil. Sie ist normal, wirkt aber zu Beginn eher schwach und gehört eher zu den Charakteren, die dauernd Schutz brauchen, ansonsten würden die keine Sekunde überleben. Und hier kommt Hak ins Spiel, welcher stets an der Seite der Prinzessin ist, wie es sich für einen Leibwächter gehört, oder?

Auch er ist ziemlich cool. Er wirkt zu Beginn ruhig und doch irgendwie auch genervt, von allem. Aber er kann sich auch von einer ganz anderen Seite zeigen, nett, hilfsbereit und witzig. Soo-Won, der Cousin der Prinzessin ist eher so die Mitte von den beiden. Er ist ruhig, cool, total gelassen. Es scheint, als könnte man ihm nicht aus der Ruhe bringen, aber irgendwas ist an ihm komisch.

Auch wenn ich Yona mag, weiß ich nicht ganz genau was ich von der Protagonistin halten soll. Wie schon erwähnt scheint sie eher schwach zu sein und den Umgang mit Waffen kann sie ebenfalls nicht, was sie ihrem Vater zu verdanken hat. Aber ich bin hier auf jeden Fall sehr gespannt wie sich die Charaktere entwickeln, besonders wie sich Yona machen wird in den weiteren Bänden. Es bleibt auf jeden Fall spannend und ich werde den Manga auf jeden Fall weiterlesen!

Das Cover

Das Cover von Band 1 gefällt mir übrigens extrem gut! Es ist hauptsächlich rot und blau gehalten, was in dieser Kombination auf jeden Fall sehr gut rüberkommt. Der Zeichenstil kommt hier auch sofort zur Geltung, welche auch sehr sehr gut gemacht ist und welcher mir persönlich sehr gefällt! Mag vermutlich anderen jetzt nicht zu sagen, letztendlich sollte es aber immer auf die Story und nicht auf den Zeichenstil ankommen.

Auf dem Cover sieht man ansonsten noch paar Blumen und im Hintergrund einen blauen Himmel, zumindest oben. An der Seite links ist dieser etwas rötlich. Wie schon erwähnt, tolles Cover welcher auch zum Kauf viel beigetragen hat.

Wobei das Logo ja eher wie draufgeklatscht aussieht. Aber das ist ja bei den meisten Manga so … Aber ich will jetzt auch nicht auf zu hohem Niveau meckern. 🙂

 

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About Shukon

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